Die Einnahme- Überschußrechnung Eine Anleitung

Autor: RGSilberer
Experte: Nein. Experte werden.
Veröffentlicht am: 21. April 2020
Art des Ratgebers: text
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Artikelnummer: KKSIN-6028CL

Produkt Beschreibung

Beschreibung

Dieser Ratgeber ist für Menschen die ein kleineres Gewerbe betreiben oder Freiberufler sind. Möglicherweise sind Sie von der Verpflichtung zur Buchführung oder der Umsatzsteuer befreit. Wann muß die Steuererklärung abgegeben werden? Und wie bringt man Anschaffungen für das Gewerbe in Abzug.

Diese Fragen und noch weitere die damit im Zusammenhang stehen, werden hier behandelt.

Aber eines ist damit zu bedenken. Es ist nur ein Überblick über die einzelnen Verpflichtungen und die Möglichkeiten die damit verbunden sind. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben darf ich selbst als geprüfter Bilanzbuchhalter keine Buchhaltung einrichten. Dies darf nur ein Steuerberater für andere erledigen.

Sie selbst als Unternehmer (eine natürliche oder juristische Person … die bei Abschluß eines Rechtsgeschäftes in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. § 14 BGB) dürfen das schon. Ja, sie müssen es sogar, wenn Sie nicht einen Steuerberater damit beauftragen wollen. Allerdings ist das oft bei kleinen Unternehmen gar nicht nötig und man kann sich viel Geld dabei sparen. Die Alternative zum Steuerberater sind selbständige Buchhalter.

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Die Einnahme- Überschußrechnung

gemäß § 4 Absatz 3 EStG

Dieser Ratgeber ist für Menschen die ein kleineres Gewerbe betreiben oder Freiberufler sind. Möglicherweise sind Sie von der Verpflichtung zur Buchführung oder der Umsatzsteuer befreit. Wann muß die Steuererklärung abgegeben werden? Und wie bringt man Anschaffungen für das Gewerbe in Abzug.

Diese Fragen und noch weitere die damit im Zusammenhang stehen, werden hier behandelt.

Aber eines ist damit zu bedenken. Es ist nur ein Überblick über die einzelnen Verpflichtungen und die Möglichkeiten die damit verbunden sind. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben darf ich selbst als geprüfter Bilanzbuchhalter keine Steuererklärunganfertigen. Dies darf nur ein Steuerberater für andere erledigen.

Sie selbst als Unternehmer (eine natürliche oder juristische Person … die bei Abschluß eines Rechtsgeschäftes in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. § 14 BGB) dürfen das schon. Ja, sie müssen es sogar, wenn Sie nicht einen Steuerberater damit beauftragen wollen. Allerdings ist das oft bei kleinen Unternehmen gar nicht nötig und man kann sich viel Geld dabei sparen. Die Alternative zum Steuerberater sind selbständige Buchhalter.

Die einzelnen Pflichten sind in verschiedenen Gesetzen geregelt. Zum Nachlesen gebe ich die entsprechenden Paragraphen an. Sie müssen diese nicht lesen, aber der Interessierte soll sich nicht tot suchen müssen.

Der nicht buchführungspflichtige Unternehmer

Dieser Ratgeber gilt für alle die nicht zur doppelten Buchführung und zur Erstellung eines Jahresabschlußes mit Bilanz und Inventur verpflichtet sind.

Derjenige muß trotzdem seinen Gewinn ermitteln. Grundlage hierfür ist das Einkommensteuergesetz (§ 4 Abs. 3 EStG)

Das sind also:

  • Freiberufler gemäß § 18 EStG. Es können unter Umständen auch andere als Freiberufler anerkannt werden.

  • landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Betriebe

  • Gewerbetreibende ohne Kaufmannseigenschaften, mit einem jährlichen Umsatz unter 600.000 Euro und mit einem jährlichen Gewinn unter 60.000 Euro (gesetzliche Grundlage: §141 AO)

Steuerpflichtige, die nicht auf Grund gesetzlicher Vorschriften verpflichtet sind, Bücher zu führen … können als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen § 4 Abs. EStG

Dafür ist seit einigen Jahren ein Formular vorgeschrieben. Zum Ausfüllen dieses Formulars muß man aber übers Jahr Aufzeichnungen führen die schon sehr nahe an das Führen einer Buchhaltung kommen. Je nach Geschäftsumfang ist da nicht mehr viel Unterschied, im Gegensatz zu früher als eine einfache Liste ausreichte.

Das bedeutet, man schreibt das ganze Jahr über auf, welche Einnahmen man erzielt, also alles was man verkauft, nach Steuersätzen 19% und 7% getrennt, und man zeichnet auf, was man für Kosten ausgibt und was man für den Wareneinkauf ausgibt und belegt dies mit den dazugehörigen Belegen.

Dabei gilt strikt das Zufluß- und Abfluß-Prinzip. Das bedeutet, es kommt nicht darauf an, wann die Leistung erbracht wurde und auch wann die Rechnung gestellt wurde. Weder bei den eigenen Leistungen oder Lieferungen und auch bei den bezogenen Leistungen oder Lieferungen. Es ist nur maßgeblich wann die Zahlungen geflossen, auf dem Bankkonto oder in der Kasse.

Auch die ans Finanzamt gezahlte Umsatzsteuer gilt als Betriebsausgabe, so wie die Erstattungen des Finanzamtes als Betriebseinnahme gilt. Zu der Frage der Umsatzsteuer kommen wir weiter unten.

Die Pflicht zur Buchführung

Die Verpflichtung zur Buchführung steht im Handelsgesetzbuch § 238. Danach ist jeder Kaufmann verpflichtet Bücher zu führen. In § 1 HGB steht wer Kaufmann ist.

Wer keinen „eingerichteten Geschäftsbetrieb“ benötigt ist kein Kaufmann.

Die zweite Frage ist die eines „eingerichteten Geschäftsbetriebes“, da gibt es keine klaren Kriterien. Hat man mehr ein Wohnzimmergeschäft oder nur einen Stand auf dem Flohmarkt mit einer Blechdose als Kasse, dann ist das kein Unternehmen, das als „eingerichteter Geschäftsbetrieb“ gilt.

Hat man jedoch ein Büro gemietet, reguläre Geschäftszeiten, Angestellte. Dann ist wohl von einem „eingerichteten Geschäftsbetriebes“ zu sprechen und man ist Kaufmann (§ 1 HGB) und somit buchführungspflichtig.

Im Streitfall kann das Finanzamt die Pflicht zur Buchführung anordnen und ab dem Beginn des nächsten Geschäftsjahres ist man dann verpflichtet (§ 141 Abs. 2 AO).

Die Anlage EÜR


































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Rüdiger Silberer

RGSilberer

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