Zu viele Chemikalien im Blut von Kindern und Jugendlichen

 

Zu viele Chemikalien im Blut von 3-17-Jährigen

Erschreckende Nachrichten: 21 Prozent der 3-17-jährigen Kinder und Jugendliche haben zu viele langlebige Chemikalien im Blut. Laut Umweltbundesamt (UBA) ist die Wirkung noch nicht abzusehen[1]. Diese Substanzen findet man normalerweise in der Beschichtung von Kaffeebechern und Outdoorjacken, in Pfannen oder in der Verwendung von Löschschäumen, unter anderem weil sie Fett, Wasser und Schmutz abweisen. Diese Chemikalien stammen aus der Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, kurz PFAS. Die hier genannten Substanzen sind künstlich hergestellt, sehr stabil und reichern sich in der Umwelt und im menschlichen Organismus, vorzugsweise im Fettgewebe, an[2].

Auswirkungen und Gefahren dieser Chemikalien

Fakt ist, dass diese sogenannten PFAS sich wie bereits erwähnt im Fettgewebe einlagern und beim Stillen von der Mutter an das Kind weitergegeben werden können. Gestillte Kinder sind also höher mit PFAS belastet als nicht gestillte Kinder[3].

Studien zeigen auch, dass diese Chemikalien verantwortlich für eine Verminderung der Impfwirkungen, ein verringertes Geburtsgewicht von Neugeborenen, eine Erhöhung der Cholesterinwerte sowie eine Neigung zu Infekten sein können. Aus dem Grund arbeitet das Umweltbundesamt derzeit mit anderen Behörden an einem weitgehenden E-Verbot für die gesamte Stoffgruppe, zu der 4700 Chemikalien[4] gehören. Ob erfolgreich oder nicht, wird sich noch herausstellen…

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https://indayi.de/?s=Chemikalien

https://indayi.de/buch/die-verkrebste-generation-sammelband-2/

https://indayi.de/14000-chemikalien-taeglich/

 

 

[1] https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/kinder-jugendliche-chemikalien-blut-100.html

[2] https://www.swr.de/swraktuell/jugendliche-zu-viele-schadstoffe-im-blut-100.html

[3] https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/114432/Kinder-und-Jugendliche-haben-zu-viele-Chemikalien-im-Blut

[4] https://www.rnd.de/gesundheit/umweltamt-kinder-und-jugendliche-haben-zu-viele-chemikalien-im-blut-D4BM3W4P7JBXFJANWRL6M3AI44.html